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Grazetta

„GLEICHSTELLUNG für FRAUEN“

Manuela Khom ist nach Waltraud Klasnic die zweite Frontfrau der steirischen Volkspartei. Als Landeshauptmann-Stellvertreterin ist sie für Gemeinden, Regionen, Europa und Internationales sowie Gesellschaft zuständig. In der Frauenpolitik liegt ihr Fokus auf der Gleichstellung von Männern und Frauen.

GRAZETTASie haben als Landeshauptmann-Stellvertreterin eine völlig neue Aufgabe übernommen. Wo lagen die Schwerpunkte Ihrer ersten Wochen im Amt?
MANUELA KHOM • Nach einer recht kurzen Phase der Einarbeitung sind wir rasch ins Arbeiten gekommen. Ein großes Anliegen der ersten Wochen war mir vor allem, gerade im Vorfeld der Gemeinderatswahlen mit unseren Bürgermeistern in einen konkreten Austausch zu kommen. Denn nur so erfährt man aus erster Hand, wo in den Gemeinden und Regionen der Schuh drückt, was geändert gehört. Diese unterschiedlichsten Rückmeldungen sind eine wichtige Richtschnur für unsere weiterführende Arbeit in der Landesregierung.

Erstmals besteht eine österreichische Bundesregierung aus drei Parteien. Wie beurteilen Sie diese ungewohnte Dreier-Konstellation?
MK • Ich bin in erster Linie erleichtert, dass nach einer langen, schwierigen Phase der Regierungsbildung endlich eine handlungsfähige Bundesregierung angelobt wurde. Denn gerade in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage braucht Österreich eine Regierung, die die Herausforderungen unseres Landes ernstnimmt und anpackt. Und ich hoffe, dass sie das jetzt auch tun wird. Wir werden seitens der Landesregierung jedenfalls die Themen konsequent vorantreiben, die für Steirer wichtig sind.

Sie sind in der Landesregierung für Frauen zuständig. Was können die Steirerinnen von Ihnen erwarten?
MK • Dieses Ressort liegt mir jedenfalls sehr am Herzen. Es ist mir ein besonderes Anliegen, weil man hier wirklich viele Maßnahmen umsetzen kann, damit das Bewusstsein langfristig geschärft werden kann. Ein Beispiel ist die Veranstaltungsreihe „Die Finanzfrau“. Sie soll Frauen dabei unterstützen, im Umgang mit den eigenen Finanzen selbstständiger zu werden. Oder wenn ich an die Eltern-Kind-Zentren denke – Orte, an denen junge Familien zusammenkommen und sich austauschen können. So gibt es eine Reihe vieler kleiner und großer Projekte, die ich unbedingt fortsetzen und weiterentwickeln will, um damit insgesamt für mehr Gleichstellung in unserer steirischen Gesellschaft zu sorgen.

Ein Deregulierungsgesetz kommt im Sommer.

MANUELA KHOM Landeshauptmann-Stellvertreterin

Sie sind auch für Europa und Internationales verantwortlich, wie beurteilen Sie die aktuelle internationale Lage?
MK • Die Zeiten sind jedenfalls instabiler und unsicherer geworden. Das bereitet mir, gerade mit Blick auf die Wirtschaft, die ja von stabilen und klaren Verhältnissen lebt, große Sorgen. Insofern bin ich heilfroh, dass nach der deutschen Bundestagswahl mit der Bundesrepublik Deutschland unser wichtigster, internationaler Partner schön langsam wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt. Ich bin zuversichtlich, dass von einer konservativ geführten deutschen Bundesregierung wichtige Impulse für die gesamte Europäische Union ausgehen werden.

Vor der Wahl wurde viel über Entbürokratisierung gesprochen. Wo sehen Sie hier Handlungsmöglichkeiten?
MK • Wir haben uns in der Landesregierung darauf verständigt, dieses Thema rasch anzugehen. Wir werden im kommenden Sommer das erste Deregulierungsgesetz auf den Weg bringen und bereiten zugleich auch ein Digitalisierungsgesetz vor. Dies wird zusätzlich zur Entbürokratisierung beitragen und soll bis Ende des Jahres beschlossen werden. Nicht nur für die Wirtschaft, auch für die Landwirtschaft, für die Gemeinden, und so weiter. In so vielen Bereichen ist mit der Zeit ein Berg an überbordenden Regelungen herangewachsen, den wir Schritt für Schritt abbauen wollen. Ich bin zuversichtlich, dass uns da bereits heuer erste Erfolge gelingen werden.  

Foto: Michaela Lorber

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