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Abschlag am Meer

Erstklassige Championship-Plätze und luxuriöse Resorts: Mauritius hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der gefragtesten Golfdestination weltweit entwickelt. Warum der Abschlag auf der Insel so besonders ist, hat GRAZETTA in Erfahrung gebracht.
Green & Meer: Der Paradis Golf Club im Südwesten von Mauritius auf der Halbinsel Le Morne.
Le Morne Brabant: Der 556 Meter hohe Berg gilt als Wahrzeichen von Mauritius.

Dank warmer Temperaturen zwischen 23 und 30 Grad das ganze Jahr über ist Mauritius das perfekte Reiseziel für Golfer, die dem europäischen Winter entfliehen möchten. Auf der Insel im Indischen Ozean gibt es zehn 18-Loch-Anlagen und drei 9-Loch-Plätze. Alle überzeugen mit exzellenten Greens und perfekt gepflegten Fairways, die in die malerische Umgebung von mächtigen Bergen und dem endlosen Blau des Meeres eingebettet sind.

Die schönsten Plätze
Zu den spektakulärsten Inselplätzen zählt der „Île aux Cerfs Golf Club“. Der 18-Loch-Platz wurde vom deutschen Golfprofi Bernhard Langer entworfen und befindet sich auf der vorgelagerten Insel „Île aux Cerfs“ an der Ostküste. Die Spielbahnen schlängeln sich vorbei an vulkanischen Felsformationen, kleinen Seen, Mangroven und weißen Sandbunkern. Die Anlage ist ausschließlich mit dem Boot oder Hubschrauber erreichbar.

Darüber hinaus sind bei Reisenden vor allem Hotels mit eigenen Golfplätzen beliebt. Dazu zählen unter anderem das „Constance Belle Mare Plage“ an der Ostküste oder das „Paradis Beachcomber Golf Resort & Spa“ am Fuße des Bergs „Le Morne Brabant“. Zu ersterem gehören die beiden 18-Loch-Meisterschaftsplätze „The Legend“ und „The Links“, die in einem 140 Hektar großen privaten Naturpark liegen. Dem zweiten Resort ist der „Paradis Golf Club“ angeschlossen. Hotel und Golfclub liegen auf einer Halbinsel. Die ersten neun Löcher bieten einen Ausblick auf den Le Morne Brabant. Die letzten neun Löcher verlaufen entlang der Küste. Der große Vorteil dieser Häuser: Die Greenfees sind entweder im Reise-preis inkludiert oder für Hotelgäste sehr vergünstigt.

Abseits vom Green
Auf Nicht-Golfer oder all jene, die in den luxuriösen Resorts eine Pause machen wollen, warten kilometerlange weiße Sandstrände, das türkis-blaue Meer und eine üppige Vegetation. Auch die Sport- und Freizeitmöglichkeiten sind schier unendlich. Tauchen, Schnorcheln, Windsurfen, Kajak, Wasserski, Tennis, Fitnesskurse und vieles mehr machen einen Urlaub auf Mauritius abwechslungsreich.

Außerhalb der Resorts gilt es die Kultur des Landes zu entdecken. Für einen ganztägigen Ausflug eignet sich die Inselhauptstadt Port Louis. Hier treffen moderne Hochhäuser auf historische Bauten aus der Kolonialzeit und bunte Märkte. Am bekanntesten ist der Central Market. In den drei der vier Markthallen werden ausschließlich Lebensmittel angeboten. An den Ständen stapeln sich saftige tropische Früchte und frisches Gemüse. Im ersten Stock wird heimisches Kunsthandwerk und Kleidung angeboten.

Der Golfplatz auf der vorgelagerten Insel „Île aux Cerfs“.
Die Rochester Falls im Süden von Mauritius.

Multikulti-Küche
Ob Hausmannskost, Street Food oder Haute Cuisine: Auch für Feinschmecker hat die Insel einiges zu bieten. Die Küche ist von indischen, kreolischen, chinesischen und europäischen Einflüssen geprägt. Hintergrund dieser Multikulti-Küche ist die koloniale Vergangenheit der Insel. Portugiesen und Niederländer hinterließen bereits im 16. und 17. Jahrhundert ihre Spuren. Danach brachten die Franzosen und Briten ihren Lebensstil auf die Insel und zwangen Sklaven aus Madagaskar, Asien und Afrika, auf ihren Plantagen zu arbeiten. Heute spiegelt sich die Geschichte des Landes in der Küche wider. Mauritische Gerichte sind eine Fusion von Aromen. Fangfrischer Fisch und Curry in allen Variationen sind vom Speiseplan nicht wegzudenken. Als Street Food sehr beliebt sind Samoussas. Das sind frittierte Teigtaschen mit einer Füllung aus Gemüse oder Fleisch. Mauritius ist auch bekannt für Rum. Er wird aus dem frischen Saft des Zuckerrohrs gewonnen. In der Rhumerie de Chamarel, einer traditionellen Destillerie, kann man ihn nicht nur verkosten, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen der Produktion werfen.  

Fotos: iStock, Unsplash

V. Kauer-Vogrin

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