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„Wir sorgen für SICHERHEIT“

Marc Kosche leitet das Demenz-­Tageszentrum Elisa in Graz. Gemeinsam mit seinem spezialisierten Team betreut er Demenz­-Patienten und entlastet so deren Angehörige.

Wie eine Wohnung mutet das Zentrum an, das das Krankenhaus der Elisabethinen betreibt. Der Eindruck ist gewollt, denn mit den gemütlichen Fauteuils und den Blumen am Tisch soll den Gästen die Angst genommen werden vor einer fremden Umgebung.

„Demente Personen tun sich sehr schwer, sich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden“, sagt Leiter Marc Kosche. „Die Atmosphäre bei uns muss Sicherheit vermitteln.“

Elisa-Leiter Marc Kosche: „Vertrauensverhältnis aufbauen.“

Denn einen Menschen mit Demenz von der vertrauten in eine fremde Umgebung zu bringen, ist nicht einfach. Marc Kosche, der 15 Jahre lang als psychiatrischer Pfleger gearbeitet hat, kennt das Dilemma betreuender Angehöriger. „Wenn ein Pflegeheim nicht in Frage kommt, aber man am Ende seiner Kräfte ist, braucht man Hilfe“, betont Kosche. „Und genau da können wir beides bieten: Erstklassige Betreuung des Patienten und Entlastung der Angehörigen.“ Damit das funktioniert, müssen Kosche und sein Team manchmal tief in die Trickkiste greifen. Zum Beispiel bei einem alten Herrn, der nicht ins Zentrum kommen wollte. Vor seiner Erkrankung hatte der Mann ein Fahrradgeschäft geführt, wusste Kosche. Deshalb hat er, als der alte Herr mit seiner Tochter ins Zentrum kam, ihm das alte Fahrrad seiner Tochter gezeigt. „Ich habe ihm gesagt, dass ich nicht wüsste, wie ich die Kette wieder einbauen kann“, berichtet Kosche. Der alte Herr schritt zur Tat, entließ seine Tochter zum Einkaufen und verbringt seither regelmäßig Tage im Zentrum.

Renate Potocnik, stellvertretende Leiterin Elisa mit einem Gast.

Die Geschichte mit dem Fahrrad zeigt, wie wichtig es ist zu wissen, was die Patienten beruflich gemacht haben, was sie interessiert hat und was sie gerne getan haben. „Wir richten unsere Aktivitäten danach aus“, erklärt Kosche. „Denn es geht darum, ein Vertrauensverhältnis zu unseren Gästen aufzubauen, damit sie sich bei uns wohlfühlen, aber auch damit wir sie mit unseren Aktivitäten geistig stimulieren können.“

Die Kosten für die Tagesbetreuung sind sozial gestaffelt und richten sich nach dem Einkommen des Patienten. Um aufgenommen zu werden, muss man Anrecht auf Pflegegeld haben. Das Team von Elisa betreut seine Gäste zwischen acht und 17 Uhr. Zwei bis drei die Woche sollten die Patienten mindestens im Elisa verbringen, damit sie sich an die Einrichtung gewöhnen können und eine Routine entstehen kann. Die sechs Mitarbeiter des Tagesdemenzzentrums Elisa können 15 Personen pro Tag betreuen. Ein Kennenlernbesuch ist nach Absprache möglich.


INFO

DEMENZ-TAGESZENTRUM ELISA
Elisabethinergasse 31, 8020 Graz
Mo-Fr 08.00 – 17.00, Tel.: 0676 88 70 63 410
E-Mail: dtz.elisa@elisabethinen.at
www.elisabethinen.at/dtz

Fotos: Benjamin Gasser, Elisa; Werbung

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