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“Mutig, nicht übermütig”

Was vor 60 Jahren mit einem einzigen Brillengeschäft in Eisenerz begann, ist heute Österreichs größter traditioneller Fachoptiker. sehen!wutscher verbessert die Lebensqualität seiner Kunden durch bestes Sehen, Hören und Aussehen. Ein Blick auf das Familienunternehmen zum Jubiläum.
Vom sehen!wutscher Headoffice in Mariatrost aus hat Fritz Wutscher gemeinsam mit
Fritz jr. und Alexandra Wutscher-Hold den österreichischen Brillenmarkt im Blick.

GRAZETTAIm Jahre 1966 wurde in Eisenerz in einem Kiosk ein Brillengeschäft unter dem Namen Wutscher Optik eröffnet. 50 Jahre später waren es bereits 46 Filialen in ganz Österreich, heute ist das Familienunternehmen sehen!wutscher 125-mal im Lande als größter traditioneller Fachoptiker präsent. Basiert diese Erfolgsgeschichte im Jubiläumsjahr auf Euren Grundwerten Freundlichkeit, Bodenständigkeit und Herzlichkeit?
FRITZ WUTSCHER • Mein Vater startete vor 60 Jahren als Ein-Mann-Mission mit einem freundlichen Dienst am Kunden. Das mag banal klingen, ist es aber nicht. Weil humanistische Werte wie eben Freundlichkeit, Bodenständigkeit und Herzlichkeit unserer Meinung nach immens wichtig sind. Wir pflegen nun in der dritten Generation eine familiäre Kultur, die auf gegenseitiger Unterstützung basiert und die sich gemeinsam mit unseren Mitarbeitern auf den Kunden überträgt. Es geht im täglichen und zwischenmenschlichen Austausch, um Empathie und Verständnis. Dabei blicken wir nicht durch eine rosarote Brille, sondern haben die Werte bei sehen!wutscher „glasklar“ definiert. Dazu zählen neben Leidenschaft für das Tun und Liebe zum Beruf und zum Menschen klarerweise Leistung, Teamfähigkeit und Resultate.
FRITZ WUTSCHER JUNIOR • Die Seiten der angesprochenen Erfolgsgeschichte werden sowohl von einer starken emotionalen Bindung zu den Kunden als auch zu den Mitarbeitern geschrieben. Und diese Emotionen sollen für die Menschen greifbar sein. Dies ist unter anderem die Vision und Mission von sehen!wutscher. Wir wollen die Lebensqualität unserer Kunden durch bestes Sehen und bestes Hören verbessern. Unsere Teams arbeiten täglich daran, mit individuellen Lösungen die persönliche beste Seh- und Hörqualität zu erreichen.

Brillengeschäfte von Wutscher im Jahr 1966 und 2026:
Modernes Design vereint mit Markenqualität und umfassender Brillenauswahl.

Emotion ist wesentlich, aber in der Dienstleistung hat sich sehen!wutscher auch auf Fakten fokussiert. Davon zeugt etwa die Kooperation mit der Goethe-Universität in Frankfurt. Welche fachlichen Parameter waren und sind für die Ausrichtung des Unternehmens relevant?
ALEXANDRA WUTSCHER-HOLD • Durch die Schaffung von Governance-Strukturen und der Einführung einer Familienverfassung sind Kommunikation und Entscheidungsfindung klar geregelt. Die interne Ausbildung unserer Mitarbeiter ist ein wesentlicher Wachstumshebel, den es für diesen hochkompetitiven Markt auch braucht.
FW • Bei unserer Expansion setzen wir auf bewährte und lokal angepasste Konzepte. Der Erfolg ist skalierbar. Wir waren immer mutig, aber nie übermütig. Umfassende Strategien und Maßnahmen zielen ganzheitlich darauf ab, das Einkaufserlebnis für den Kunden zu optimieren und an all unseren Standorten eine gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen.
FWJ • Wir verfolgen konsequent einen Omnichannel-Ansatz und damit die Verzahnung von Online- und Offline-Geschäft, um direkt am Kunden zu sein. Mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und gezielter Digitalisierung spielen wir unsere Mitarbeiter frei, damit sie sich vollkommen den Anliegen der Kunden widmen können. Im April wird in Lebring ein neues Logistikzentrum eröffnet, in dem modernste Automatisierungsprozesse den Versand noch effizienter abwickeln. Am Standort wird auch die Alexandra-Wutscher-Akademie und eine Lehrlingswerkstätte einziehen.

„Gute Gelegenheiten und attraktive Chancen wollen wir auch in Zukunft nutzen.“

FRITZ WUTSCHER

Die mehr als 700 Mitarbeiter sind für sehen!wutscher eine wesentliche Säule. Die Alexandra-Wutscher-Akadamie in Graz und Wien ist ein Eckpfeiler, in dem Mitarbeiter ausgebildet werden. Was erfahren sie dort?
AWH • Die fachlichen als auch die persönlichen Stärken der Teams werden gefördert, damit die Leidenschaft für den Beruf spürbar und erlebbar wird. Die Akademie bietet neben Persönlichkeitstrainings auch Schulungen für den Verkauf und verschiedene Fachtrainings. Führungskräfte und Lehrlinge bilden sich regelmäßig weiter und auch langjährige Mitarbeiter besuchen regelmäßig Seminare. Die Lehrlingsausbildung ist ein wesentlicher Schwerpunkt, weil es in Zeiten des Fachkräftemangels unverzichtbar ist, eine qualifizierte Kompetenz langfristig zu garantieren.

Ihr Bemühen um den Kunden wird auch das „Wutscherische“ genannt. Was steckt dahinter?
FW • Dabei geht es um die kompromisslose Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Kunden. Dieser Fokus ist unsere Mission und Vision: sehen!wutscher will die Lebensqualität der Kunden durch bestes Sehen, Hören und Aussehen spürbar verbessern. Und dies gelingt mit mehrfach ausgezeichneter Service-, Sehtest- und Beratungsqualität. Das „Wutscherische“ gilt aber nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für unsere Mitarbeiter, Lieferanten und Partner.

Vor 20 Jahren waren runde Brillen angesagt. Immer wieder ist der nächste Retro-Trend an der Reihe. Kann man heute noch wissen oder ahnen, welche Fassung morgen in Mode ist?
FWJ • Die Optik-Branche ist heute schon fast so schnelllebig wie die Modeindustrie und gerade deswegen ist es wichtig, Trends genau zu beobachten und zu analysieren. Was auffällt, ist eine starke Tendenz zu Nachhaltigkeit und Regionalität. Und diese Richtung haben wir früh erkannt und unser Sortiment von internationalen Marken immer wieder durch regionale und österreichische Hersteller ergänzt. Mit der stetigen Weiterentwicklung unserer Exklusivmarke FR!TZ EYEWEAR konnten wir vor allem auch junge Kunden überzeugen. Damit setzen wir selbst Trends im Design und bringen Brillen auf den Markt, die sowohl dem extravaganten als auch dem klassischen Stil entsprechen.

„Die interne Ausbildung unserer Mitarbeiter ist ein wesentlicher Wachstumshebel.“

ALEXANDRA WUTSCHER-HOLD

sehen!wutscher finanziert sich über Eigenkapital und ist zu 100 Prozent eigentümergeführt. Das schafft Unabhängigkeit, aber auch vollkommene Eigenverantwortung in den Entscheidungen. Wie werden diese getroffen?
FW • Wichtige Entscheidungen werden gemeinsam im Management Board getroffen, Pläne und Investitionen generationenübergreifend und langfristig entschieden. Die finanzielle Ausrichtung basiert auf Eigenfinanzierung aus dem Cash-Flow und einer hohen Eigenkapitalquote.

Ihr Ziel war es immer, die Expansion des Unternehmens organisch zu organisieren. Welche „Organe“ waren daran wesentlich beteiligt?
AWH • Wenn man es so bezeichnen will, sind die Mitarbeiter das wichtigste „Organ“. Denn ohne ihr Engagement und ihre Expertisen wäre dieser Weg nicht möglich gewesen. Dafür bildet die Akademie das Fundament, auf dem das nötige Fachwissen aufbaut und im Haus bleibt. So erfolgt mit immer neuen Experten organisches Wachstum. Diese Entwicklung erfolgt zudem schuldenfrei und aus dem eigenen Kapital heraus.

In der Vergangenheit gab es einen Tag, an dem eröffnete sehen!wutscher vier Standorte in drei Bundesländern gleichzeitig. Kommt irgendwann der Tag, an dem alle Menschen in Österreich gut sehen, hören und aussehen?
FWJ • Dieser Tag ist unser großer Antrieb. Fehlsichtigkeiten sind verstärkt am Vormarsch, auch die Kurzsichtigkeit nimmt stetig zu. Darauf reagieren wir und arbeiten daran, dass jeder Österreicher unser Angebot innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit in Anspruch nehmen kann und somit Zugang zu hochqualitativen Sehlösungen hat. Mit einer fairen Preispolitik und komfortablen Brillen-All-Inclusive-Paketen sorgen wir zudem dafür, dass gutes Sehen für jeden leistbar ist.

„Wir arbeiten daran, dass jeder Österreicher unser Angebot innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit in Anspruch nehmen kann.“

FRITZ WUTSCHER JUN.

Kann Österreich somit künftig mit noch weiteren Standorten rechnen? Immerhin werden Ihrer Erfahrung nach Brillen verstärkt „offline“ gekauft. Ein Beispiel, das sich der Großteil des Handels wünschen würde.
FW • Gute Gelegenheiten und attraktive Chancen wollen wir auch in Zukunft  nutzen. Mit Mut, aber ohne Übermut.

Fotos: Bobbys Agency, sehen!wutscher

P. Kovacs-Merlini

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