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Grazetta

„EIGENTUM stiftet SINN“

Die Wohnbau-Förderungen des Landes Steiermark werden neu aufgesetzt. Wie Wohnbau-Landesrätin Simone Schmiedtbauer (ÖVP) mit flexiblen Modellen für Nachhaltigkeit und Leistbarkeit sorgen will, erklärt sie im Grazetta-Interview.

GRAZETTA • Die steirische Wohnbauförderung wird umfassend reformiert. Was ist hier insgesamt zu erwarten?
SIMONE SCHMIEDTBAUER • Wir haben das Fördersys tem evaluiert, Doppelgleisigkeiten abgebaut und wieder einen klaren Fokus auf Eigentumsbildung gelegt. Die gesamte Landesregierung und ich als zuständige Landesrätin stehen für eine starke Wirtschaft, hohe Lebensqualität, leistbaren, nachhaltigen und qualitätsvollen Wohnraum und für Eigentum, gerade auch für junge Menschen. All das unterstützen wir auch in budgetär äußerst herausfordernden Zeiten, weil es uns ein Herzensanliegen ist. Ich bin überzeugt davon: Eigentum stiftet Sinn, und Eigentum schützt vor Altersarmut.

Wie sehen die Förderungen im Einzelnen aus?
SCHMIEDTBAUER • Die Förderung besteht aus einem Landesdarlehen in der Höhe von 80.000 Euro. Dieses Darlehen ist besonders niedrig verzinst und zeitlich gestaffelt. Das heißt: Am Beginn der Laufzeit beträgt die Verzinsung nur 0,25 Prozent, gegen Ende 1,5 Prozent. Mit dieser Staffelung machen wir die monatlichen Raten noch bezahlbarer. Das Darlehen kann höher ausfallen, wenn sich Antragsteller zu umweltfreundlichem Bauen verpflichten oder wenn sie im Ortskern bauen und nicht auf der grünen Wiese. Damit wollen wir Nachhaltigkeit fördern, Zersiedelung verhindern und einen klaren Schwerpunkt setzen.

Neu aufgesetzt wird auch der Jungfamilienbonus. Womit können junge Menschen rechnen?
SCHMIEDTBAUER • Für junge Familien gibt es in unserem Baukastensystem einen eigenen Zuschlagspunkt von 10.000 Euro. Um diesen Betrag erhöht sich damit das Darlehen.

Perspektive auf Eigentum motiviert zu Leistung.

SIMONE SCHMIEDTBAUER ÖVP-Wohnbau-Landesrätin

In der zweiten Jahreshälft e soll im Bereich Sanierung ein komplett neues Modell eingeführt werden. Wie wird es aussehen?
SCHMIEDTBAUER • Hier setzen wir ein flexibleres Modell um, mit dem wir den maximalen Nutzen für die Steirerinnen und Steirer und die Umwelt erreichen wollen. Das bedeutet: Wer mehr saniert, bekommt auch mehr Förderung. Zeitlich wird es flexibler gestaltet sein. Man muss nicht alle Maßnahmen auf einmal umsetzen. Damit unterstützen wir alle, die ihren Energieverbrauch senken, Heizkosten sparen und damit den Gebäudebestand aufwerten.

Die vergangenen Jahre waren für die Bauwirtschaft sehr schwere Jahre. Heute scheint die Krise überwunden zu sein. Erkennen Sie neue Trends beim Bauen?
SCHMIEDTBAUER • In der Steiermark geht der Trend weiterhin ganz klar Richtung Holzbau. Wir sind das waldreichste Bundesland. Da ist es nur logisch, dieses Material, das uns sozusagen bei der Haustür herein-wächst, auch zu verwerten. Ich bin stolz darauf, dass wir etwa im geförderten Geschoßbau österreichweiter Holzbauchampion sind. Wir haben eine Holzbauquote von über 30 Prozent. 

Foto: Michaela Lorber

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