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Gründungsgedanken mit LEBEN ERFÜLLEN

Gemeinnütziges Engagement ist seit ihrer Gründung eine wesentliche Säule der Steiermärkischen Sparkasse. Warum die Förderung von Sozialem, Kunst & Kultur, Finanzbildung, Umwelt, Bildung und Innovation ein Teil ihrer DNA ist, erklärt Vorstandsvorsitzender Georg Bucher im GRAZETTA-Interview.

GRAZETTAGemeinnütziges Engagement ist ein Bestandteil des Gründungsgedankens der Steiermärkischen Sparkasse. Wie sah die Unterstützung damals aus?
GEORG BUCHER • In den Jahren nach der Gründung im Jahr 1825 ging es vor allem darum, den Bürgern von Graz beim Vermögensaufbau zu helfen. Man kann sagen, dass der Spargedanke von der ersten Stunde an eine wesentliche Säule der Sparkassen-DNA war. Die Bürger sollten Kenntnis über ihre finanziellen Verhältnisse haben und diese aktiv und selbstbestimmt gestalten können. Um auch der Region etwas zurückzugeben, wurden im Laufe der vielen Jahre Projekte in den Bereichen Soziales, Kunst und Kultur, Bildung und Innovation, Financial Literacy und Umwelt unterstützt. Es ist uns auch zukünftig eine große Herzensangelegenheit, diese wichtigen Bereiche zu unterstützen.

„Wir engagieren uns für Projekte in den Regionen, in denen wir tätig sind – von Bad Aussee bis zum Ohridsee in Nordmazedonien.“
Georg Bucher, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse

Nennen Sie bitte Projekte, die von der Steiermärkischen Sparkasse unterstützt werden?
GB • Wir engagieren uns für Projekte in den Regionen, in denen wir tätig sind – von Bad Aussee bis zum Ohridsee in Nordmazedonien – und unterstützen somit Initiativen in der gesamten Steiermark und in Südosteuropa. Dabei zu erwähnen sind im sozial-karitativen Bereich zum Beispiel der Hospizverein, tag.werk oder die Volkshilfe. Im kulturellen Bereich unter anderem die Oper Graz, der Musikverein Graz, aber auch neue, zeitgenössische Projekte wie La Strada oder die Diagonale.

Mit der Eröffnung des Financial Life Park (kurz: FLiP) im CoSA im Joanneumviertel nimmt sich die Steiermärkische Sparkasse noch stärker des Themas „Finanzbildung“ an. Warum ist das wichtig?
GB • Ich habe selbst vier Kinder und war überrascht, dass sich seit meiner Schulzeit in Sachen Wirtschafts- und Finanzbildung nicht sehr viel getan hat. Umso stolzer sind wir, dass der im Mai eröffnete Finanzerlebnispark FLiP im CoSA seit der Eröffnung bis Jahresende durch die Schulen gut gebucht ist und zeigt, wie hoch der Bedarf an Finanzbildung ist. Die Schulen nehmen das Angebot gerne an, weil es eine Lücke schließt. Kindern ab 12 Jahren werden finanzielle und wirtschaftliche Zusammenhänge niederschwellig zugänglich gemacht. Sie erlernen spielerisch den verantwortungsvollen Umgang mit Geld und wie man zum Beispiel ein Haushaltsbudget erstellt. Mit unserem Projekt FLiP sind wir erst kürzlich unter das Dach der Finanzbildungsstrategie aufgenommen worden.

Woher stammen die finanziellen Mittel?
GB • Das Geld stammt aus dem operativen Geschäft der Steiermärkischen Sparkasse. Die Steiermärkische Verwaltungssparkasse als unsere Haupteigentümerin verwendet einen Teil der an sie ausgeschütteten Dividenden für gemeinnützige Projekte. Südosteuropa trägt rund 40 Prozent zu unserem Jahresüberschuss bei und daher wollen wir auch den Ländern unseres erweiterten Heimmarktes etwas zurückgeben.

Können Sie ein Beispiel für ein Projekt aus Südosteuropa nennen?
GB • Ein spannendes Projekt in Bosnien und Herzegowina ist „Step by Step”. Dabei handelt es sich um ein Mentoring- und Finanzierungsprogramm für Start-ups. Die jungen Unternehmen erhalten nicht nur finanzielle Zuschüsse, sondern auch gezieltes Coaching, um ihre Geschäftsideen weiterzuentwickeln und auf ein höheres Handelsniveau zu bringen. So entstehen neue Arbeitsplätze und gleichzeitig wird dem sogenannten „Brain-Drain“ – der Abwanderung von gut ausgebildeten Fachkräften – entgegengewirkt. Wir sehen darin einen wichtigen Beitrag zur wirtschaft lichen Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Region. Solche Initiativen sind für uns Ausdruck des Gemeinwohlgedankens, den wir auch in unseren erweiterten Heimmärkten sichtbar machen wollen. Gerade vor dem Hintergrund der angestrebten EU-Integration dieser Länder ist es uns wichtig, ihre Entwicklung aktiv zu unterstützen und Perspektiven vor Ort zu schaffen.

Im Jubiläumsjahr gab es zum ersten Mal den #weltvonmorgen-Fördertopf. Wie wurde diese Initiative angenommen?
GB • Der Gedanke hinter dem #weltvonmorgen-Fördertopf war es, Menschen zu ermutigen, ihre Ideen für eine bessere Zukunft einzubringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, diese umzusetzen. Die Resonanz hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Insgesamt wurden 165 Projekte mit einer beeindruckenden Vielfalt an Ideen aus allen Regionen der Steiermark eingereicht. Die Bandbreite reichte von sozialen Initiativen über nachhaltige Mobilitätslösungen bis hin zu kreativen Konzepten für lebenswerte Städte und Dörfer. Für uns war das ein gelungener Abschluss des Jubiläumsjahres und ein starkes Zeichen dafür, wie wichtig es ist, mutigen Ideen Raum zu geben und gemeinsam eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.

Foto: Werner Krug; Werbung

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