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„GRAZ braucht einen KURSWECHSEL“

Nächstes Jahr stehen in Graz Gemeinderatswahlen an. ÖVP-Spitzenkandidat Kurt Hohensinner lässt kein gutes Haar an der Rathauskoalition und fordert im GRAZETTA-Gespräch eine Rückkehr zur politischen Mitte.

GRAZETTAWorum geht es bei der Graz-Wahl im kommenden Jahr aus Ihrer Sicht?
KURT HOHENSINNER • 2026 wird eine Richtungsentscheidung für die Stadt: Entweder weiter wie bisher mit Elke Kahr oder eine neue Politik mit Kurt Hohensinner und der Volkspartei. Ich bin überzeugt, Graz braucht einen Kurswechsel: Mit einer Verkehrspolitik, die alle mitnimmt, einem starken Schwerpunkt auf die Wirtschaft und mehr Mittel für die Bildung, speziell für den Ausbau der Kinderbetreuung.

Was kritisieren Sie an der rot-grünen Rathauskoalition?
KH • Wir sind im Finale der Gemeinderatsperiode, knapp ein Jahr vor der Wahl. Wenn man Menschen fragt, ob es Graz heute besser geht, hört man immer öft er ein klares Nein: Die Kahr-Schwentner-Koalition hat ihre Versprechen nicht gehalten und Erwartungen enttäuscht. Die Stadt gerät immer mehr in Schieflage, beim Verkehr, in der Innenstadt, bei den Kindern. Anstatt die Situation zu verbessern, gibt es laufend neue Baustellen. Ich sage ganz klar: Politik muss Probleme lösen, nicht neue schaffen.

Die Wirtschaft muss wieder den Stellenwert bekommen, den sie verdient.

Sie haben nach dem Ausscheiden von Günter Riegler aus der Politik das Wirtschaftsressort übernommen.
KH • Die Wirtschaft ist das Rückgrat unserer Stadt. Tausende Betriebe leisten Enormes. Sie sichern Arbeitsplätze, Chancen und Perspektiven. Das hat die Kahr-Schwentner-Koalition bis heute nicht verstanden. Wenn viele Geschäftsleute leiden, läuft etwas falsch. Ein Großteil der Unternehmer sagt, dass sie weitere fünf Jahre mit Kahr als Bürgermeisterin nicht aushalten würden. Wenn Graz bei den wirtschaft lichen Kennzahlen zurückfällt und der Stadtspitze jeglicher Zukunftsplan für den Wirtschaftsstandort fehlt, dann geht‘s eindeutig in die falsche Richtung. Ich möchte ein starkes Sprachrohr für die Interessen der Wirtschaft sein. Es braucht dringend einen Kurswechsel, die Wirtschaft muss wieder den Stellenwert bekommen, den sie verdient. Konkret heißt das: Bürokratie abbauen, Service ausbauen, Betriebsansiedlungen auch mit Blick auf die Koralmbahn forcieren.

Der Verkehr ist und bleibt das große Sorgenkind. Was muss geschehen?
KH • Seit Jahren fordern wir: Graz braucht eine Verkehrspolitik für alle Grazer, eine Verkehrspolitik ohne ideologische Auflagen. Graz will die Stadt der kurzen Wege sein? Unter Kahr ist sie längst zur Stadt der Staus und langen Umwege geworden. Ein Standort, der verkehrstechnisch nicht funktioniert, fällt immer weiter zurück. Es ist erschreckend, wie planlos die Verkehrspolitik ist und wie unnachgiebig diese Regierungskoalition daran festhält. Straßen und Plätze, die von den Grünen umgestaltet werden, werden danach mehr Probleme haben als zuvor: Zinzendorfgasse, Marburger Straße, Laimburggasse, Schönaugasse, die Liste der gescheiterten Verkehrsprojekte wird immer länger. Politik sollte für die Menschen da sein, das Leben einfacher machen und nicht neue Baustellen und Probleme verursachen.

Sie schließen eine Zusammenarbeit mit den Grünen aus. Mit welcher Partei wäre eine Zusammenarbeit möglich?
KH • Ich schließe keine Partei per se aus. Mir geht es um Inhalte und eine Rückkehr zur politischen Mitte. Mit Kräften, die ohne ideologische Scheuklappen, lösungsorientiert und mit Augenmaß arbeiten, gibt es sicherlich Schnittmengen. Mit den jetzigen Grünen im Rathaus wird das tatsächlich schwierig…

Was wünschen Sie sich für den bevorstehenden Wahlkampf?
KH • Zuerst wünsche ich mir, dass bis zum definitiven Start des Wahlkampfs im Rathaus weitergearbeitet wird. Wir haben noch einige Monate vor uns und es gibt viele dringende Probleme, ich denke an die Innenstadt, das Stadion, den Öffi-Ausbau, da ist die Koalition konkrete Maßnahmen schuldig geblieben. Die Volkspartei in Graz hat sich in den letzten Jahren sehr gut aufgestellt. Die letzten Umfragen zeigen, dass es ein knappes Duell an der Spitze zwischen KPÖ und ÖVP geben könnte. Ich werde sicherlich nicht müde, für einen Kurswechsel zu kämpfen: Für eine Politik, die Menschen in unserer Stadt wieder ernst nimmt, nicht über Anliegen drüberfährt, nicht länger gegen Bedürfnisse agiert: Das ist unser Weg, das ist der zukunftsorientierte und bessere Weg für Graz.

Foto: Markus Jöbstl

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